Immobilien als Geldanlage

Wohin mit dem Geld? Diese Fragen stellen sich viele, die sich ein Familienerbe verwalten oder sich durch ihrer eigenen Hände Arbeit ein Vermögen aufgebaut haben. Die Besteuerung ist ein weiterer Aspekt der berücksichtigt werden sollte.

In Zeiten realer Negativzinsen – de facto frisst die Inflation die mickrigen Erträge von Sparbuch und Tagesgeld mehr als, ist es notwendig, Gedanken anzustellen, wie das Ersparte so gesichert werden kann, dass Fiskus und Geldwertverlust nicht fortwährend daran nagen. Als Altersvorsorge sind Immobilien besonders geeignet, Grund und Boden lasssen sich nun einmal – im Gegensatz zu Geld – nicht beliebig vermehren. Ein Inflationsschutz ist somit quasi integriert.

Investieren in Immobilien mit staatlicher Förderung

Der Staat belohnt die Investitionen in Betongold mit Eigenheimzulage, attraktiven Abschreibungsmöglichkeiten und Absetzung von Handwerker-Dienstleistungen uns gibt Steuervorteile beim Erwerb von denkmalgeschützten Immobilien. Im Erbfall gibt es weitere Steuervorteile, sofern das Objekt weiterhin von Mitgliedern der Familie genutzt wird. Hinzu kommen Leistungen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) für Isolierung und regenerative Energieerzeugung. Erwähnenswert sind auch die Zuschüsse regionaler Träger und weitere Abschreibungsmöglichkeiten beim Denkmalschutz. Bei der Auswahl der Objekte spielt die Lage eine entscheidende Rolle. Bei Investitionen in attraktiven Großstädten darf eine regelmäßige Wertsteigerung eingeplant werden. In Deutschland zählen München, Berlin, Hamburg und Frankfurt am Main zu den gefragtesten Adressen.

Urbanität liegt voll im Trend, die Attraktivität der Metropolen mit zukunftsfähigen Arbeitsplätzen zieht immer mehr Menschen an. Aber auch die Ferienregionen an Nord- und Ostsee sowie das Alpenvorland sind Boom-Regionen. Hier darf auf mittlere Sicht mit einem weiteren Anstieg der Immobilienpreise gerechnet werden. Aber auch weltweite Luxusimmobilien stellen eine gute Geldanlage mit voraussichtlich steigenden Preisen dar. So dürfte die Nachfrage nach Immobilien in Top Destinationen wie Mallorca, der Schweiz oder dem warmen Süden hoch bleiben.

Wertsteigerung bei Sanierung von Immobilien

Immobilien kaufen

Immobilien kaufen als Alternative zur Aktie.
Foto: Designed by Xb100

Eine Wertsteigerung darf auch einkalkuliert werden, wenn eine umfassende Sanierung erfolgt. Tatsächlich ist es, so dass zahlreiche Altimmobilien in vielerlei Hinsicht nicht dem heutigen Stand entsprechen. Dies betrifft Punkte wie sanitäre Einrichtungen, elektrische Installationen, Heizung und Isolierung. Hier gilt es, Hand anzulegen und mit neuwertigen Installationen den Marktwert zu steigern. Maßnahmen zum Einbruchschutz sorgen dafür, dass sich die künftigen Bewohner sicher fühlen. Top-Renditen sind erzielbar, wenn nach der Sanierung die durchgängige Vermietung an solvente Mieter möglich ist. Als Klientel für die Vermietung von Luxusimmobilien eignen sich neben vermögenden Privatpersonen, insbesondere Arztpraxen und Anwaltskanzleien.

Hochwertige Investitionen sichern den Werterhalt

Wenn schon investieren, dann aber richtig! Neben der Lage tragen Kriterien wie eine solide Bausubstanz und eine zeitlose und repräsentative Architektur zum nachhaltigen Werterhalt bei. Bei der Inneneinrichtung sollte ebenfalls nicht gespart werden. Hochwertige Böden aus Granit, Marmor oder Echtholzparkett zeugen von Geschmack. In Bad und Küche gehören Markenprodukte bei Luxusimmobilien zum Standard.

Kristian Kretschmann

beschäftigt sich seit über 15 Jahren mit Wirtschaft und wurde schnell Fan von Aktien, Aktienfonds und sonstigen Alternativen zum Sparbuch. Auf www.boersenblog.biz veröffentlicht er seine Gedanken zu interessanten Unternehmen, deren Aktien, sowie wirtschaftlichen Zusammenhängen. Das alles aber immer subjektiv und daher gilt: Alle Inhalte dienen nur zur Unterhaltung und stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder anderen Finanzmarktinstrumenten dar. Gemäß §34b WpHG weise ich darauf hin, dass der Autor dieses Blogs Aktien der jeweils angesprochenen Unternehmen hält oder halten könnte und somit ein möglicher Interessenkonflikt besteht. Erklärung von in diesem Artikel gebrauchter Börsenbegriffe.

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