Zinstief schockt Sparer und lässt sie an ihrer Altersvorsorge zweifeln

Viel bekommt man nicht mehr für sein Tagesgeld. Nach der erneuten Zinssenkung der EZB auf den historischen Satz von mageren 0,25 % reichen die ersten Banken bereits die gesunkenen Sätze an ihre Kunden weiter. Damit jedoch nicht genug,  das Dilemma geht noch viel weiter.

Niedrige Zinsen schmelzen die Rendite der Altersvorsorge zusammen

Niedrige Zinsen schmelzen die Rendite der Altersvorsorge zusammen

Denn auch den Versicherungen wird durch die Zinssenkung mehr und mehr die Möglichkeit genommen die versprochenen Zinserträge (Garantiezins) für des Deutschen liebste Altersorge der Kapital Lebensversicherung, zu erwirtschaften. Denn da die Versicherungen das Geld der Kunden möglichst sicher anlegen müssen, haben sie meist Staatsanleihen im Depot. Bei der Verzinsung steht dort aber nicht nur seit langem eine Null vor dem Komma, sondern mittlerweile auch eine dahinter. Es ist schwierig geworden fürs Alter vorzusorgen. Gleichzeitig gönnt sich die Bundesregierung das Prestigeobjekt „Rente mit 63“ und schlägt damit vielen Finanzexperten ins Gesicht

Und so steckt der Frust bei allen, die in den letzten Jahren für ihr Alter konservativ vorsorgen wollten tief. Schlimmer noch: Viele verlieren die Lust am Sparen und leben im Hier und Jetzt. Das aber ist kreuzgefährlich, nicht nur für die persönliche Zukunft, sondern auch für die gesellschaftliche. Denn wer heute nicht fürs Alter vorsorgt, ist mehr denn je im Alter auf soziale Sicherungssysteme angewiesen.

Private Altersvorsorge ist und bleibt wichtig

Und obwohl die Politik der Europäischen Zentralbank nicht gesund ist, bleibt die private Altersvorsorge ein wichtiger Baustein um im Alter seinen Lebensstandard halten zu können. Bei der Suche nach dem passenden Produkt sollte man daher  nicht nur seinem Bankberater vertrauen, sondern immer mehrere Meinungen einholen. So bieten unabhängige Finanzberater oftmals eine frische Sicht auf die Dinge. Auch Bewertungen von Bloggern zu Beratern wie hier, helfen schnell fündig zu werden.

Denn es gibt durchaus Alternativen zur Lebensversicherung. Dabei kann man auch durchaus die Renditechancen am Aktienmarkt nutzen ohne schweißgebadet aufzuwachen. Denn trotz gestiegenem Kursniveau bringen Aktien immer noch wesentlich mehr Rendite, als Sparbuch oder Lebensversicherung. In Kombination mit einer Riesterrente lassen sich ansehnliche Renditen erwirtschaften – aller Unkenrufe zum Trotz! Unschlagbar ist dabei die Kapitalsicherung. Da der Anbieter zumindest das angesparte Kapital zum Laufzeitende ausbezahlen muss, kommt dies einem Garantiefonds gleich. Ein Kapitalschutz, den sich Anbieter normalerweise teuer bezahlen lassen. Mit einem Aktienfonds-Riester kann man also ohne Angst vor Kapitalverlust am Aktienmarkt teilnehmen und die Chancen nutzen.

Dabei sind Riester-Produkte sehr flexibel. Wenn man das Gefühl hat aufs falsche Pferd gesetzt zu haben, kann man den Vertrag einfach wechseln oder den alten einfach beitragsfrei stellen und einen neuen zu beginnen. Es gibt also trotz des aktuellen Zinsniveaus keinen vernünftigen Grund den Kopf in den Sand zu stecken und nicht fürs Alter vorzusorgen. Lassen Sie sich beraten, was für Sie am geeignetsten ist!

Foto: boersenblog.biz

Kristian Kretschmann

beschäftigt sich seit über 15 Jahren mit Wirtschaft und wurde schnell Fan von Aktien, Aktienfonds und sonstigen Alternativen zum Sparbuch. Auf www.boersenblog.biz veröffentlicht er seine Gedanken zu interessanten Unternehmen, deren Aktien, sowie wirtschaftlichen Zusammenhängen. Das alles aber immer subjektiv und daher gilt: Alle Inhalte dienen nur zur Unterhaltung und stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder anderen Finanzmarktinstrumenten dar. Gemäß §34b WpHG weise ich darauf hin, dass der Autor dieses Blogs Aktien der jeweils angesprochenen Unternehmen hält oder halten könnte und somit ein möglicher Interessenkonflikt besteht. Erklärung von in diesem Artikel gebrauchter Börsenbegriffe.

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